Samstag, 19. Januar 2019

... die Bilder, Schatz! ... und wir schwimmen ins Fjordland

Da gilt es, noch etwas richtigzustellen:
1. Dieses Foto im letzten Blog ... über die Verwendung waren nicht alle Beteiligten informiert!
2. Es gab keine Fotos? Doch, aber kein Netz, das die Synchronisation des technischen Equipments unterstützt hätte ... entgegen der Behauptung der Gastgeberin, es gäbe (O-Ton) Super-Internet-Empfang ... möglicherweise woanders, jedenfalls nicht bei uns.

Gestern waren wir unterwegs von der Otago-Peninschula zum Nugget Point (Südostzipfel der Südinsel), Unterkunft direkt am Strand. Ja, man kann es im Leben schlimmer erwischen 🤩.


Heute sind wir bei 5 1/2 Stunden Dauerregen -Ja, auch das kann NZL - ins Fjordland geschwommen


aber es gibt durchaus herausforderndere Reiseformen



Zuerst gab es bei Ankunft außer einer Regenwand 💧💧💧💧💧 NIX !!! zu sehen.
Dann wurde es besser


und besser


... und besser

Seufz ...


Freitag, 18. Januar 2019

Schatz, zeig doch mal die Bilder

NZL-Logbuch Tag 7, Aussetzer in der Synchronisation

R: Wo sind denn die Bilder von deinem Handy, meine Lotosblume? Ich brauche sie für den Blog.
B: Hat sich das iPad noch nicht synchronisiert, mein Löwenzahn? Mach die Foto-App nochmal zu und wieder auf, dann sollten sie da sein. Es muss sich halt aktualisieren.
R: Wie oft muss ich das denn tun?
B: Bis ... na, bis es sich aktualisiert hat.
R: Ich fürchte, dann wird es heute nichts mehr mit einem bebilderten Blog. Das System verweigert schlicht die Synchronisation, meine Lotosblume.
B: Dann gibt es halt einen Tag mal keinen Blog, mein Löwenzahn!
R: Die Leute daheim erwarten aber doch Informationen. Für nicht Wenige gehört es zum Alltag, zu lesen, was bei uns so passiert.
B: Es muss auch mal einen Tag ohne gehen!
R: Was passiert eigentlich, wenn ich auf diesen Knopf hier drücke?
B: Auf welchen?
R: Na, den hier ...


Im weiteren Verlauf wäre hier nun die Verfolgungsjagd darzustellen gewesen, die ein Teil von Travelpepper angestrengt hat, um die Veröffentlichung dieses Blog- Eintrages zu verhindern. Bevor das Versteck des anderen Teiles auffliegt, kommen wir - heute vorerst ohne Bilder - zu den harten Fakten (Fotos werden nachgereicht, schon weil es sich echt lohnt!).

Wir verlassen Dunedin, nicht ohne vorher zwei Jeans, acht Postkarten, sechzehn Briefmarken und einige Lebensmittel erstanden zu haben, und fahren über Balclutha in die Catlins, eine sehr ländliche Region im Südosten der Südinsel. Sie ist wundervoll abwechslungsreich, alle paar Kilometer sieht es ein bisschen anders aus, immer aber ist es hügelig und voller Weidevieh. Lummerland hat eine Vorlage gehabt, wie wir nun wissen ... die Catlins.

Wie man den Wasserfall von Purakaunui schreibt, kriegt man erst im fünften Anlauf richtig hin. Der tolle Strand von Papatowai ist da schon einfacher. Und Nugget Point simpel geradezu, aber das ist unser Tagesziel, das müssen wir auch wissen. In der Lighthouse Unit der Nugget Lodge wohnen wir fünf Höhenmeter über dem Strand und einen Steinwurf vom Pazifik entfernt.

Oh ... muss auf „Veröffentlichen“ drücken ... wie gesagt, Bilder werden nachgereicht 👍😜.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Ein Tag auf der Peninschula

Richtige und gepflegte Aussprache ist immer von Vorteil, drum sollte, wer auf die Otago-Halbinsel fährt, auch wissen, dass man sie hierzulande korrekt „Peninschula“ ausnuschelt. Wir haben vielfach hingehört, es ist wirklich so. Fährt man ans Ende besagter Halbinschel, befindet man sich am Taiaroa Head und sozusagen fast im Wohnzimmer der einzigen Festlandskolonie der Königsalbatrosse. Man kann ihnen hier aus einem verglasten Häuschen heraus beim Brüten und der Aufzucht der Jungen zusehen. Wenn sie einfach nur auf einem Ei im Gras hocken, so ist das übersichtlich spektakulär. Leider hatten sie in der halben Stunde, die wir im Glaskasten waren, keine Lust zur Ablösung am Ei, weshalb es keine drei Meter Spannweite zu bestaunen gab. Nun ... das hier war alles an Action:


Um das mal ein wenig einzusortieren: die Eltern hocken 79 Tage auf dem Ei, so lange wie keine andere Vogelart. Nach fünf Monaten im Nest wiegt das „Küken“ bis zu 14 Kilo und ist damit fünf bis sechs Kilo schwerer als ein erwachsener Vogel. Es kommt die Zeit der Diät und nach acht Monaten geht er dann endlich in die Luft, der Nachwuchs. Dort wiederum findet er es so klasse, dass er erst nach fünf Jahren überhaupt wieder festen Boden betritt! Schon erstaunliche Wesen.

Etwas später am Tag, mittlerweile an der Südkante der Peninschula angelangt (ungefähr mittig), hat es uns an der Sandfly Bay förmlich den Atem geraubt. Was für ein toller Flecken Erde.


Den Abschluss bildete eine Stippvisite im Garten des Larnach Castle, dem einzigen Schloss Neuseelands. Jedenfalls werben sie damit. Eigentlich ist es „nur“ die Villa eines Industriellen aus dem 19. Jahrhundert. Als Mister Larnach sich 1898 die Lampe ausblies, wurde es auch um sein Häuschen dunkel. Nach wechselvollen Jahrzehnten ist das „Schloss“ mittlerweile restauriert und eine der touristischen Hauptattraktionen der Peninschula. So schaut es aus:


Ein letzter Punkt bleibt zu berichten, an dem sie vielleicht noch etwas feilen sollten. Das Ticket, das wir für den Besuch des Gartens erwarben, wirft Fragen auf. Was findet im Erwachsenen-Garten für 17 Dollar pro Person wohl statt? Der erzeugte Eindruck geht jedenfalls in die verkehrte Richtung. Und warum geht Germany mit einer glatten Null über die Theke? Das kennen wir so doch nur von der Punktvergabe beim Gesangs-Grandprix! 


Wie auch immer ... den Besuch auf der Otago-Halbinschel können wir abscholut empfehlen 👍😁!

Mittwoch, 16. Januar 2019

In zwei Stunden von den Alpen zum Pazifik und wo die Götter Murmeln spielten

Ruckzuck erreichen wir Oamaru an der Ostküste. Die Blue Penguins Colony haben wir zwar besucht, die Pinguine hatten aber gerade Besseres vor, als von uns bestaunt zu werden. Nun ja, die Gegend ist auch so sehr schön.

Moeraki Boulders heißt die Stelle, an der die Götter Murmeln spielten, gestört wurden und alles so zurückließen: Zufällig verteilte Steinkugeln am Strand.


Die Besucher stehen Kopf.


... und der neuseeländische Tourismusverband sorgt für Nachschub, damit auch die Reisenden von morgen noch ein paar Steinkugeln bildlich bannen können - sehr vorausschauend 👍.


In Dunedin (=Daniedn) halten wir nur kurz, aber ein Foto vom Bahnhof muss sein. Ja, so geht hier Bahnhof:


Und am späten Nachmittag erreichen wir unsere Station für die nächsten zwei Nächte. Yep, passt schon.


Dienstag, 15. Januar 2019

Klare Kante

Dass die Neuseeländer Türkis ins Wasser geben, um Seen attraktiver zu machen, das wissen wir ja seit gestern bereits. Das hilft dem gemeinen Touristen auch sehr bei der Abgrenzung, wo noch Land ist und wo das Wasser beginnt. Seit heute kommt die Erfahrung dazu, dass sie es mit Bergen auch so handhaben. Man fährt oder geht in der Ebene und wenn es dann irgendwann mal hoch geht, na ... dann ist halt Berg. Sieht so aus:


Der Aoraki, früher Mount Cook, ist mit 3.724 m der höchste Berg des Landes und hat seinen eigenen Nationalpark. Darin liegt natürlich der Berg selbst, aber zum Beispiel auch der Tasman Gletscher, der jährlich um gut 500 m schrumpft. Nun müssen wir dazu sagen, dass wir, was Gletscher betrifft, von Argentinien versaut sind. Wer die patagonischen Exemplare gesehen hat, für den sind andere „ganz nett“. War auch hier so, drum lieber nur das Foto vom Aoraki aus der Nähe.


Oder doch den Gletscher? Bitte, aber sagt nicht, wir hätten nicht gewarnt! Der ist über und über mit Dreck bedeckt ... ein Tarngletscher sozusagen. Trotzdem ist er aktuell noch gut 26 km lang. Fegen hätten sie ihn halt mal können.


Auf den letzten beiden Bildern für heute sind teilweise Schafe zu sehen. Entscheidet selbst, wo. Aber klare Kante bitte, das ist hier so üblich!




Montag, 14. Januar 2019

Morgens pfui - nachmittags hui

Regen und Wind machen uns den Abschied von Christchurch sowasvon leicht: Ab ins Auto und weg hier!


Am Rakaia-River ist es zumindest trocken.


Leider sehen wir von Bergen der neuseeländischen Skigebiete (Mount Hutt, Mount Somer) nix. Folgerichtig zeigen wir hier davon auch nix 🤩.

Am Lake Tekapo reißt es endlich auf.


Unser Ziel, Lake Pukaki:


Wir sagen Danke! Insbesondere angesichts der Wetterlage zu Hause. Der Mount Cook hüllt sich zwar noch ein, aber vielleicht legt er sein Wolkenkleid heute am Abend oder morgen ab.

Ach ja: Schon die Kälber hier kennen sich mit dem Linksverkehr aus 😜




Sonntag, 13. Januar 2019

Von broken churches und brennender Wäsche

Der erste vollständige Tag in Neuseeland hält uns noch in Christchurch. Die Stadt ist nicht nur die größte der Südinsel, sondern auch unverändert gezeichnet vom Erdbeben, das hier am 22.02.2011 geschah. Gerade eine der Hauptattraktion sieht so aus, als wäre seit dem verhängnisvollen Tag kaum etwas passiert.


Zum Vergleich ... so sah das Bauwerk vorher aus:


Die Aufnahme ist Teil einer Bilderreihe unweit der Kirche. Vielleicht tun wir Christchurch etwas unrecht, aber wir hatten etwas mehr Lust auf das Umland und waren in Lyttelton, Sumner und New Brighton, drei Vororten, die dem Pazifik sehr verbunden sind. Teilweise sind die Verbindungsstraßen unter diesen Orten immer noch nicht befahrbar.

Eine gute Übersicht hat man vom Hausberg, den man mit einer Gondelbahn erreicht (wir wollten schon als Reminiszenz an unseren sonstigen Urlaubsort im Januar, Wolkenstein in Südtirol, wenigstens einmal mit einer Gondelbahn fahren).


Unser Fazit, auch wenn es heute ein schöner Ausflugstag war: Es ist prima, morgen auf Rundreise zu gehen!

Ach ja: eine alte Maori-Weisheit besagt, dass brennende Wäsche auch nicht schneller trocknet. Jedenfalls ereilte uns diese Erkenntnis heute im Waschsalon. An den Trocknern hingen Schilder, die diesen ironischen Rückschluss zulassen. Ob dem Inhaber die Doppeldeutigkeit seines Warnhinweises bewusst ist, das haben wir lieber nicht gefragt 😁.



Samstag, 12. Januar 2019

Der Neuseeland-Knödel

Es ist der Blog von beiden Travelpeppers, doch heute muss ich ausnahmsweise kurz mal persönlich werden. Gewiss war der Anflug auf diese Doppel-Insel im Pazifik für uns beide beeindruckend, für Herrn Travelpepper aber gleichzeitig auch einer mit Kloß im Hals ... dem Neuseeland-Knödel. Wenn sich nach vierzig Jahren ein Jugendtraum erfüllt, wird der Atem etwas kürzer, die Augen bekommen einen leichten Wasserrand und ich habe einfach nur drauf gestarrt, konnte kaum fassen, wirklich im Traum anzukommen. Das hier war die Aussicht:


Dass die Westküste der Südinsel so annähernd wolkenfrei ist und die Sicht auf die höchsten Gipfel des Landes freigibt, das ist selten. Es ist eine der regenreichsten Zonen weltweit. 

Eine gute halbe Stunde der Touchdown, Boden unter den Füßen nach 20.000 Kilometern Reise. Und das ging nicht ohne ein Tränchen ... zwei Neuseeland-Knödel. Dass bei unserer Reise (ab hier wieder in der Wir-Form 😉) bislang alles so super geklappt hat, setzte sich fort, denn auch mit der Übernahme des Mietwagens ging alles reibungslos.


Unsere Kutsche für die kommenden Wochen heißt Sunny und im Hintergrund ist mit The Grange Guesthouse (Fenster im 1. OG rechts) jener Ort zu sehen, an dem wir ins Jetlag-Koma gefallen sind, weshalb auch der heutige Blog-Eintrag mit etwas Verspätung daherkommt. Vielleicht lag es aber auch am Neuseeland-Knödel ... wer weiß das schon so genau ...

Freitag, 11. Januar 2019

Fazit - Singapur 1

.... eine große klimatische Herausforderung für uns: Outdoor ist ALLES schweißtreibend, auch einfach nur stehen 💧. Egal, hier gibt es so viel zu sehen und zu entdecken, außerdem gibt es Duschen 🤩.
Was war so toll? So viel Grün in einer Mega-City. Jede größere Straße hat zwei bis drei Baumreihen, der Autoverkehr ist rege, es herrscht aber kein infernalischer Lärm. Der ÖPNV funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk, zu moderaten Preisen und alles ist sauber. Ja, das ist möglich und hier auch machbar.
Die Mischung aus historischen und hypermodernen Gebäuden ist faszinierend. Die kulturelle Vielfalt und das friedliche und selbstverständliche Miteinander verschiedenster Nationalitäten und Religionen haben uns begeistert.

Auch die nachträglich geschaffene Zone rund um das Sands hat durchaus ihre Faszination.




Heute haben wir mit dem Besuch im Botanic Garden ein weiteres grünes Highlight erlebt.




Donnerstag, 10. Januar 2019

Kleine Etappen reichen bis China

Im schweißtreibenden Singapur fährt der vorausschauende Tourist drei Stationen mit der U-Bahn und steigt in China aus. Um beim Verlassen der Station festzustellen, dass es da genauso heiß ist. Quirlig ist es auch. An jeder Ecke (und auch zwischen diesen) gibt es Läden, die praktisch nur Zeug anbieten, das man nicht benötigt. Dafür ist die Straßenbeleuchtung anders.


Und auch in den Geschäften achtet man darauf, dass die Augen fest auf die Waren fixiert bleiben.


Wirklich spannend hingegen ist der Kontrast, der sich zwischen den kleinen Gebäuden und den Banken im Hintergrund auftut. Und wir durften sogar einen Blick in einen Tempel werfen.




Zurück ins Hotel sind wir von China aus sogar gelaufen. Das verdiente ein Bad. Und wenn man schon mal in knapp zweihundert Meter Höhe in einen Pool steigen kann ...




Zum Abschluss des Tages noch ein Bild aus dem Dachgarten. Morgen heißt es am Abend Abschied nehmen aus Singapur. Hierher kehren wir erst in sechs Wochen wieder zurück. Und vielleicht fahren wir dann mit der U-Bahn mal nach Indien.






Mittwoch, 9. Januar 2019

Tag 1: Seilbahn - Architektur - Haustier ...

Normalerweise haben wir zu dieser Jahreszeit Skipisten und Seilbahnen in der Nähe.
Auch am (fast) anderen Ende der Welt brauchen wir zumindest auf Seilbahnen nicht zu verzichten..


Diese hier führt von der Harbour Front nach Sentosa, DER Freizeitparkinsel von Singapur..

Auf unserer Entdeckungstour durch die Stadt sahen wir das Ergebnis des Auftrages „plane und baue ein Gerichtsgebäude“ (Supreme Court).


Also wir kennen kein vergleichbares Gebäude in Deutschland. ...

Besondere Form- und Faltkunst legen die hoteleigenen Handtuch-Beauftragten an den Tag: Jetzt haben wir also auch ein Haustier:


Der Abend war dann auch noch ganz ok. 🤩



Das Tagwerk von Travelpepper ist für heute vollbracht, gute Nacht 😴.